Virtuelle Exkursionen im Unterricht: Best Practices, die wirklich funktionieren

Ausgewähltes Thema: Best Practices für die Implementierung virtueller Touren in schulischen Lehrplänen. Willkommen zu einer praxisnahen, inspirierenden Reise, die zeigt, wie virtuelle Touren Lernen vertiefen, Neugier wecken und kompetenzorientierte Ziele erreichen. Teilen Sie Ihre Fragen oder Erfahrungen und abonnieren Sie unseren Newsletter, um weitere anwendungsnahe Ideen zu erhalten.

Didaktische Zielklarheit vor der ersten Klickreise

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SMARTe Lernziele, die Neugier lenken

Formulieren Sie Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Beispiel: „Die Lernenden analysieren drei Ursachen der Urbanisierung am Beispiel einer virtuellen Mumbai-Tour und argumentieren schriftlich mit Quellenbelegen.“ Teilen Sie Ihre Lieblingsformulierung in den Kommentaren!
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Kompetenzorientierung und Differenzierung

Verknüpfen Sie die Tour mit fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen. Bieten Sie Wahlaufgaben auf drei Niveaus, etwa Beobachten, Analysieren, Transfer. So finden starke und leise Lernende ihren individuellen Zugang, ohne Lernziele zu verwässern.
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Messbare Ergebnisse und Feedbackschleifen

Planen Sie sichtbare Artefakte: Notizkarten, Concept-Maps, Audio-Reflexionen oder Mini-Essays. Integrieren Sie kurze Peer-Feedbacks nach klaren Kriterien. Fragen Sie zum Schluss: „Was habe ich heute wirklich verstanden?“ Abonnieren Sie, um unsere Vorlagen zu erhalten.

Drei-Phasen-Design: Vorbereiten, Erleben, Vertiefen

Vorphase: Vorwissen aktivieren und Neugier entzünden

Starten Sie mit einem Bildimpuls, einer provokanten These oder einer Kurzgeschichte. Eine Lehrerin berichtete, dass ein rätselhafter Zoom-Ausschnitt aus Pompeji sofort Fragen auslöste. Sammeln Sie Hypothesen und formulieren Sie persönliche Lernziele.

Erlebnisphase: Haltepunkte, Leitfragen, Denkpausen

Setzen Sie Haltepunkte mit Leitfragen wie „Was fällt dir an der Nutzung des Raums auf?“ Nutzen Sie Timer, um kurze Denkpausen zu erzwingen. Kurze Chat-Antworten sichern alle mit. So bleibt die Gruppe gemeinsam im Denken und Entdecken.

Nachphase: Transferaufgaben und kreative Produkte

Lassen Sie Lernende das Gesehene in Präsentationen, Erklärvideos oder Mini-Exponaten anwenden. Eine 9. Klasse baute aus Karton ein virtuelles Ausstellungsmodell. Teilen Sie Ihre besten Produkte mit unserer Community – wir präsentieren Highlights.

Rollen verteilen: Scout, Protokoll, Faktencheck

Definieren Sie klare Rollen mit Checklisten. Ein Team führt, eines sammelt Belege, eines prüft Annahmen. Rotieren Sie nach jeder Station. Eine 7b berichtete, wie stille Lernende als Faktenchecker:innen aufblühten.

Kollaborative Tools, klare Regeln, sichtbares Ergebnis

Arbeiten Sie synchron in geteilten Notizen, Whiteboards oder Mindmaps. Legen Sie Netiquette, Zeitfenster und Ergebnisformate fest. Ziel: ein gemeinsam gebautes Wissensartefakt, das auch Abwesende nachvollziehen können.

Learner-as-Designer: Eigene 360°-Tour erstellen

Lassen Sie Lernende mit einfachen Apps eine Mini-Tour gestalten: Schulbibliothek, Werkraum, Stadtplatz. Aufgaben: Storyline, Quellen, Quizfragen. Wer mag, veröffentlicht im schulinternen Blog. Abonnieren Sie, um unsere Starter-Checkliste zu erhalten.

Skalierung, Fortbildung und Partnerschaften

Wählen Sie eine Klasse, ein Fach, drei Wochen. Nach der Tour: Retrospektive mit Lernenden und Kollegium, Fokus auf Wirkung und Aufwand. Iterieren Sie Materialien, dokumentieren Sie Erkenntnisse und laden Sie Kolleg:innen zum Mitmachen ein.
Maoprooriso
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